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Warum zocken um Geld mehr Spaß macht als reines Spielen

E-Sport ist quasi so alt wie die Computerspiele an sich. Doch trotzdem hat dieser Sektor erst später so richtig an Fahrt aufgenommen und erfreut sich heute größter Popularität. Bei E-Sport geht es nicht nur um das reine Zocken, sondern es geht um Prestige und vor allem eines, nämlich Geld. Werberühmt in dieser Branche ist, kann nicht nur hervorragend davon leben, sondern verdient sogar mehr Geld als die meisten anderen Menschen.

Beliebtheit des Gamings
Bild: E-Sport ist heute ein Massenphänomen, das zahlreiche begeisterte Zuschauer anlockt.
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Faszination für Computerspiele steht bei E-Sport immer am Anfang

Wer heute ein Großer im Bereich des E-Sports ist, hat meistens schon im frühen Teenager-Alter mit dem Zocken angefangen. Um in einem Spiel richtig gut zu sein, bedarf es nämlich nicht nur des persönlichen Talents des Spielers, sondern auch jeder Menge Erfahrung und schneller Entscheidungen. Nur auf Basis dieser ist es bei strategielastigen Spielen möglich, in jeder Spielsituation adäquat reagieren zu können. Doch auf den professionell organisierten Events treten ohnehin nur Teams gegeneinander an, sodass kein Spieler auf sich alleine gestellt ist, sondern per Headset mit den anderen Team-Mitgliedern kommunizieren kann. Die Beliebtheit von Computerspielen ist ein Massenphänomen, wobei das unter anderem auf folgende Gründe zurückzuführen ist:


Vorrangig kommen sicherlich die Meisten zum Zocken, weil sie sich vom Spiel Spaß versprechen. Als Abwechslung zum stressigen Alltag eignen sich Computerspiele deshalb hervorragend, weil sie es dem Spieler ermöglichen, gewissermaßen in eine andere Welt einzutauchen. Über den beliebten Multiplayer-Modus, den allerdings nicht jedes Spiel besitzt, können zudem Freundschaften entstehen und man kann sich mit Spielern weltweit duellieren. Das weckt bei vielen Gamern den Ehrgeiz, der Beste zu werden und sich ein entsprechendes Ansehen zu erarbeiten.

Geld ist für viele Spieler und Zocker ein sehr hoher Motivationsfaktor

Erfahrung ist wichtig
Bild: Die meisten erfolgreichen Spieler haben schon ganz früh mit dem Zocken begonnen.
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Nicht zu leugnen ist, dass auf der professionellen E-Sport-Ebene, aber auch allgemein beim Zocken, Geld eine entscheidende Rolle spielt. Spieler können dabei auf unterschiedliche Art und Weise Einnahmen erzeugen:


Die offensichtlichste Möglichkeit besteht darin, in einem Turnier mit seinem Team gut abzuschneiden und sich nach Möglichkeit einen großen Anteil des üppigen Preisgeldes zu sichern, das sogar stolze acht Millionen Euro betragen kann. Die Höhe richtet sich dabei nicht nur nach dem Turnier als solches, sondern auch nach den Spielen, die dort gespielt werden. Gewissermaßen ist E-Sport eine recht spezielle Form des Zockens im Internet, das allgemein großen Anklang in der Bevölkerung findet. Zum Beispiel werden auch Online Casinos und besonders PayPal Casinos in Deutschland selbst bei Otto Normalverbraucher immer beliebter, gerade weil Zocker lieber mit Geldeinsatz statt ohne Geldeinsatz spielen wollen.

Im Gegensatz zu den Spielern in Online Casinos können die Stars des E-Sports aber auch noch mit individuellen Sponsorenverträgen Geld verdienen oder beispielsweise mit dem Verkauf von Merchandise-Artikeln. Eine Kappe oder ein Hoody muss hierfür den Namen des Spielers tragen, damit dieser an dem Gewinn beteiligt wird. Wer richtig bekannt ist, hat zudem die Möglichkeit, mit Marketingaktionen eine zusätzliche Geldquelle zu mobilisieren. Gerade Spieler, die einen klangvollen Namen haben, eignen sich auch hervorragend als Werbefigur.

Pro Jahr schaffen es nur drei bis vier Spiele überhaupt in die ESL

Preisgelder und Trophäen
Bild: Pokale wie dieser können im E-Sport-Bereich neben Preisgeldern gewonnen werden.
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Das gilt umso mehr, wenn sie in der ESL, der Electronic Sports League, zu den erfolgreichsten Spielern gehören, denn dann winken hierbei stattliche Summen, die mehr als nur ein netter Verdienst nebenbei sind. Interessant ist, dass es in die ESL pro Jahr nur drei bis vier Spiele schaffen, die dann auf diversen Events bzw. Turnieren vor breitem Publikum gezockt werden. Ein solches Spiel, das gemeinhin ziemlich bekannt ist, ist Counter-Strike: Global Offensive. Der Shooter basiert vor allem auch auf taktischen Überlegungen, sodass sich hier schnell die Spreu vom Weizen trennt. Weitere Spiele, die ebenfalls in der ESL auf Turnieren gespielt werden, sind die folgenden:

Spiel Entwickler Erscheinungsjahr
Dota 2 Valve 2013
Starcraft Blizzard 1998
League of Legends Riot Games 2009

Doch wer jetzt denkt, dass E-Sports nur den Shooter- bzw. Phantasy-Sektor abdecken, der wird eines Besseren belehrt. Denn mit FIFA wird in diesem Bereich auch ein Spiel immer beliebter, das auf den ersten Blick so gar nicht in diesen hineinpasst. Führt mansich jedoch vor Augen, dass sogar beispielsweise der FC Schalke 04 ein eigenes E-Sport-Team besitzt, so ergibt das Ganze wieder einen Sinn.

Langfristige Perspektive für E-Sports wird in Zukunft immer besser werden

 Infografik Erfolg mit Gaming
Infografik: E-Sport hat mit einem rasanten Tempo an Popularität zugelegt.
Infografikquelle: my-flashgames.de

Möchte man einen perspektivischen Blick auf die E-Sport-Branche werfen, so ist zu konstatieren, dass ein Ende der positiven Entwicklung noch lange nicht in Sicht ist. Der Umsatz wächst nicht erst seit dem Jahr 2014 kontinuierlich. Während es hier jedoch noch 194 Millionen US-Dollar waren, lag die Zahl ein Jahr später schon bei 325 Millionen US-Dollar und 2016 bei 463 Millionen. Dabei besagt die aktuelle Hochrechnung, dass es im Jahr 2019 schon 1072 Millionen US-Dollar sein könnten. DasGeld wird vor allem auf folgende Art und Weise generiert:


Da E-Sport immer mehr gesellschaftsfähig wird, ist der Verkauf von Medienrechten für die Veranstalter eine ziemlich lukrative Angelegenheit. Doch aus demselben Grund verkaufen sich auch die Tickets für die Turniere prächtig, sodass das hieraus erlangte Geld wiederum in Werbung und Marketing investiert werden kann. So gesehen handeltes sich also um einen Kreislauf, der sich selbst finanziert und dadurch in Zukunft nur noch erfolgreicher werden kann.