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Mit Denkleistung zum Sieg

Immer mehr Games im Internet erfordern die Fertigkeit logischen Denkens. Manchmal entscheidet aber auch das Glück über Gewinn und Verlust. Dann hilft auch nicht mehr der Verstand als beste Waffe. In einem Interview äußerte sich der amerikanische Pokerprofi Phil Hellmuth dazu: "If luck wasn't involved I guess I would win everytime." Immerhin wurde er im Jahr 2019 in die Liste der 50 besten Spieler der Pokergeschichte aufgenommen und gilt mit dem Gewinn von 15 Bracelets bisher als Rekordhalter.


Bildquelle: pixabay.com/de/photos/poker-game-spiel-spielen-1564042/

Logisches Denken und eine intensive Denkleistung sind bei einem Spiel wie Poker in hohem Maße erforderlich, auch wenn letztlich noch ein Funke Glück eine Rolle spielt. Das gilt auch für andere Online-Spiele im Internet, bei denen der Kopf schnell arbeiten muss, weil bei allen Spielzügen mit nur einem Mausklick eine sofortige Entscheidung fällt. Der Spieler hat in der Regel nicht viel Zeit zum Nachdenken.

Wie aber erreichen erfolgreiche Spieler die erforderliche Denkleistung, die sie gewinnen lassen? Funktioniert unser Gehirn wie ein Computer? Und wie können wir unsere Denkleistung verbessern?

Gehirn und Computer: vergleichbar oder nicht?

Unser Gehirn besteht nicht aus Schaltkreisen und Metallen, und nur ähnlich erledigt es seine Aufgaben wie ein moderner Computer. Der Kopf funktioniert nicht nach dem Prinzip: Strom fließt oder eben nicht. Auch erfolgt keine Umrechnung nach Nullen und Einsen.

Die 100 Milliarden bis in die Billionen reichende Zahl an Nervenzellen verarbeiten und speichern Informationen, wobei das Zentrum des Handelns und Denkens auch als Koordinierungsstelle unterschiedlicher Aufgabenfelder fungiert. Das heißt: Es werden nicht nur Informationen gespeichert, sondern beispielsweise auch Reize gefiltert. Bisher konnte die Wissenschaft nicht feststellen, wie viel der menschliche Prozessor an Leistung aufnimmt. Feststeht aber, dass der Mensch gespeicherte Daten auch direkt wieder vergessen kann. Das Kurzzeitgedächtnis bleibt somit manchmal komplett unberührt.

Der entscheidende Unterschied zum Computer liegt außerdem in den kognitiven Fähigkeit, die wir besitzen. Einen selbstständigen Erkenntnisgewinn kann nur das Gehirn haben. Einen solchen Erkenntnisgewinn machen sich die Spieler besonders bei Logik- und Denkspielen im Internet zunutze. Vor allem beim Poker kommen mathematische Erkenntnisse zum Zuge, aber auch das Abspeichern verräterischer Verhaltensweisen des gegnerischen Spielers. Das kann ein Computerprogramm nicht wahrnehmen und erkennen.

Die Arbeit von Gehirn und Computer ist daher nicht wirklich vergleichbar. Der PC dient als Hilfsmittel, das Arbeits- und Denkprozesse erleichtern soll.

Die eigene Denkleistung verbessern

Die eigene Denkleistung hängt ganz entscheidend von der Ernährung ab. Unser Gehirn arbeitet nur dann richtig, wenn es die Substanzen bekommt, die es braucht. Dazu zählen zum Beispiel Fettsäuren und Aminosäuren. Der Konsum von Gemüse und Obst ist daher nicht verkehrt. Die Ernährung sollte ausgewogen und abwechslungsreich sein. Dabei haben wissenschaftliche Studien ergeben, dass Betakarotin, Vitamin C und Fischkonsum zu einer besseren Gedächtnisleistung führen. Daneben ist das Zuführen von ausreichend Flüssigkeit für die Funktionstüchtigkeit der Arbeitsleistung des Gehirns wesentlich. In moderaten Mengen kann sogar Kaffee der Konzentrationsfähigkeit helfen.

Allein eine gesunde Ernährung garantiert uns noch keinen Sieg beim Pokerspiel. Jedoch können Einflussfaktoren, die unsere Gehirnleistung negativ beeinflussen, einen Verlust im Spiel bedeuten. Der Konsum von übermäßig viel Alkohol oder Müdigkeit sind solche negativen Faktoren.