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Das Gehirn – Komplexe Strukturen wandeln sich beim Online-Glücksspiel

Glücksspiel berauscht und macht süchtig. Wer einmal in den Strudel der Sucht geraten ist, kommt meist ohne professionelle Hilfe kaum mehr aus dem Sumpf der Spielomaten, Roulettetische und Kartenspiele. Doch welchen Effekt hat das Glücksspiel auf das Gehirn? Wie kann aus einem einfachen Spiel eine so ernst zu nehmende Sucht werden, die ganze Existenzen ruinieren kann? All diesen Fragen soll in diesem Artikel auf den Grund gegangen werden.

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Bild: Jonathan Petersson on Unsplash

Sucht beginnt im Gehirn

Eine Abhängigkeit von Alkohol, Drogen, Glücksspiel oder anderen Suchtgegenständen und –Mitteln zeichnet sich in erster Linie durch eine Abhängigkeit aus. Dem Betroffenen fällt es schwer einmal nicht an das Mittel der Sucht zu denken, sich abzulenken oder gar einen echten „Entzug" durchzustehen. Beim Glücksspiel unterscheidet man zwischen Gelegenheitsspielern, die sich selbst unter Kontrolle haben und Risikospieler. Letzter Typ zeichnet sich durch riskante Wagnisse aus. Immense Geldsummen werden eingesetzt, zum Teil über dem eigenen Limit gespielt oder ganze Existenzen verspielt. Grenzen, die zuvor gesetzt wurden, können nicht mehr eingehalten werden.Bei solchen Personen konnten Forscher nun eine erstaunliche Entdeckung machen. So verbinden sich das Belohnungszentrum und das Selbstkontrolle Zentrum, wenn regelmäßig dem Glücksspiel nachgegangenwird. Diese Kombination wirkt auf den ersten Blick harmlos, sorgt aber dafür, dass aus einem riskanten Einsatz eine Ausschüttung von Glückshormonen resultiert. Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das, dass Risiken nicht mehr als Gefahren, sondern auch Anregungen verstanden werden.

Begleiterscheinungen des Glücksspiels

Doch nicht nur diese Aspekte wandeln sich bei einem glücksspielsüchtigenMenschen. Meist geht mit der Sucht auch eine Depression oder Alkoholsucht einher. Durch den Verlust von Geld, welches zum Teil zum Leben benötigt wird, steigt die Angst um die eigene Existenz. Dennoch können sich die Betroffenen nicht selbst helfen, was zu einer sehr angespannten, verzweifelten Situation führt. Eine Folgeerkrankung dieses dauerhaft wirkenden Stresses ist die Depressionen. Sie sorgt für eine niedergeschlagene Stimmung. Ebendies lässt einen Teufelskreis entstehen.Der Patient fühlt sich niedergeschlagen und greift zur Kompensation dieser gefühlt zum Glücksspiel. Durch Verluste, den Frust über den eigenen „Rückfall“ sowie die ausweglos erscheinende Situation wächst die Depression. Oftmals wird dann zum Alkohol gegriffen, um die Gefühle zu betäuben. Dass diese Entscheidung die Symptomatik jedoch deutlich verschlimmert wird nicht bedacht. Denn durch den Alkoholkonsum werden die Patienten risikofreudiger und schätzen die Gefahren des Glücksspiels noch viel unrealistischer ein.

Restrukturierung im Gehirn

Für Glücksspielsüchtige ist es wichtig, dass Sie den Umgang mit Geld und Risiken wieder neu erlernen. Hierzu müssen sie eine Therapie besuchen. Indieser Therapie soll der Patient erlernen, wie es sich anfühlt Glücksgefühle aufgrund anderer Aktivitäten zu empfinden. Besonders gestärkt werden soll das Aussenden von langfristigen Glückshormonen. Beim Sport beispielsweise kann ein Mensch Glückshormone produzieren. Diese werden auch nach dem Sport weiterhin im Körper ausgeschüttet. So fühlenSie sich auch nach einer anstrengenden Jogging Runde noch glücklich und befreit. Dies ist beim Glücksspiel nicht der Fall. Sobald das Spiel beendet ist, sinkt der Spiegel des Hormons schlagartig ab. Dies bewirkt, dass der Patient sofort eine neue Runde spielen möchte und wieder hohe Einsätze bringt.